Pflanzenfarben

Forschungen haben seit längerer Zeit herausgefunden, dass Farben einen Einfluss auf Gesundheit und menschliche Psyche haben. Profitieren Sie davon! Umgeben Sie sich nicht nur mit Kleidung entsprechend Ihren Bedürfnissen bzw. Ihrer Stimmung, sondern auch mit den dazugehörigen Pflanzenfarben bzw. Blumen, Früchten und Gemüsen.

Rot, immer noch als Farbe der Liebe angesehen, steht auch für Freude und Lebenskraft sowie Zorn. Rot wird in der Farbtherapie bei Durchblutungsstörungen jeglicher Art eingesetzt, es wirkt gefäßerweiternd und löst Energiestaus. Auch nässende Wunden und Asthma reagieren positiv auf Rot, welches zudem heiter schwingt. Rot ist übrigens die Komplementärfarbe zu Grün.

Eine weitere „warme“ Farbe ist das aufheiternde und anregende Orange, welches Blutzirkulation und Kreislauf unterstützt. Farbtherapeutisch setzt man es gegen Depressionen, für mehr Lebensfreude und Herzenswärme ein. Eine milde Reizwirkung wird auf Sklerosen und Psychosen ausgeübt, die Vitalität gestärkt.

Sonnenfarbe gelb gilt für Therapeuten als eine der wichtigsten Farben, stark antidepressiv, heiter und gleichzeitig behaglich, auf die Verdauungsorgane und Drüsenfunktionen wirkend. Geschwüre und Diabetes sowie Nervensystem lassen sich positiv beeinflussen, auch die Sauerstoffaufnahme wird erhöht.

Hellblau, die kühlste und reinste Farbe, wirkt entspannend, blutdrucksenkend und schmerzlindernd. Wer unter Schlaflosigkeit leidet oder mehr Ruhe braucht, sollte es einmal mit hellblauen Blumen in seiner Umgebung versuchen. Indigoblau wird kühlend und beruhigt die Körperzellen. Beide Blautöne sind Komplementärfarben zu Orange.

Violett, die Farbe des Geistes, wird in der Chromotherapie als sinnlich, inspirierend, ausgleichend, Schlaf fördernd und optimistisch beschrieben. Diese Komplementärfarbe zu Gelb wirkt im zentralen Nervensystem.

All grüne Pflanzen schwingen neutral, symbolisieren in der Farbtherapie Harmonie und Gleichgewicht, beruhigen. Grün beeinflusst die Sauerstoffaufnahme, Diabetes, Augenprobleme und Geschwüre positiv, ebenso das vegetative Nervensystem. Die Wirkung dieser kühlen Farbe lässt sich besonders gut spüren, wenn man sich unter einen großen Baum legt und ins dichte, grüne Blätterdach blickt.


Weiß gilt als neutral, kann andere Farben abmildern, wird in der Farbtherapie jedoch kaum benutzt.